Aktivitäten 2024

2024 -Bulldog Sommerausfahrt

Was unsere PKW-Besitzer können, nämlich eine zünftige Sommerausfahrt, können unsere Bulldogfahrer natürlich auch.

Am 26. Juni traf man sich bei bestem Wetter mit 11 Traktoren bei Mitglied Josef Neumaier und brach zum ersten Ziel, dem Eicher-Fan Hubert Hörndl in Forstinning auf. Nach einer ausführlichen Besichtigung von Sammlung und Werkstatt ging es weiter zum Mittagessen beim Neuwirt in Pastetten.

Die Nachmittagsroute führte von Pastetten nach Moosinning ins Hofcafé. Dicke Regenwolken zwangen dann jedoch zur Eile, aber trotz nur ca. 20 km/h Höchstgeschwindigkeit erreichten fast alle noch trocken ihr Zuhause.

2024 - Kreuzmarkt in Erding mit Oldtimerausstellung

Die Geschichte des Kreuzmarktes, der an unterschiedlichen Tagen in Bayerischen Gemeinden abgehalten wird, geht angeblich auf die Auffindung des heiligen Pollinger Kreuzes durch Herzog Tassilo zurück.

Der Kreuzmarkt in der heutigen Form ist ein sonntäglicher Verkaufsmarkt, bei dem fliegende Händler (sog. Fieranten) ihre Waren anbieten. In diesem Jahr war der Kreuzmarkt in Erding am 05. Mai mit einem verkaufsoffenen Sonntag für die Geschäftswelt verbunden. Die Stadt Erding hat in Verbindung mit der Händlerschaft der Innenstadt unseren Club als Attraktion für den Markt zu einer Oldtimer-Ausstellung eingeladen.

Wie den Kommentaren von Besuchern, Händlern und Vertretern der Stadt zu erfahren war, war unsere Ausstellung tatsächlich ein funktionierender Besuchermagnet. (Fotos: A. Nikelski und D.F.)

2024 - Frühjahrsausfahrt zu den Herrmannsdorfer Landwerkstätten

In Herrmannsdorf bei Glonn hat Karl Ludwig Schweisfurth einen Leuchtturm für eine zukunftsgerechte Landwirtschaft und Lebensmittelwirtschaft erbaut, der weit über Deutschland hinaus bekannt wurde. Insbesondere das Tierwohl lag ihm als passioniertem Metzger nach Erfahrungen in seinem alten Leben „Herta – wenn‘s um die Wurst geht“ am Herzen. „Wir nehmen den Tieren das Leben, darum ist es uns eine ethische Pflicht, ihnen ein gutes Leben zu geben“, das war seine tiefe Mission. (Quelle: Herrmannsdorf)

Bei unserer Hofführung am 04. Mai durch eine lebhafte, gut verständliche und kompetente Mitarbeiterin des Hofes, konnten wir die "Mission" von Karl Ludwig Schweisfurth sehr gut nachempfinden. Mit den bildhaften Vergleichen zwischen industrieller Tierhaltung und der Herrmannsdorfer Philosophie bezüglich Aufenthaltsfläche/Bewegungsraum, Futter, Transportbedingungen usw. für die Tiere war auch leicht verständlich, dass sich das deutlich im Preisunterschied ausdrücken muss.

Sicher nicht aus reiner Höflichkeit haben einige von uns im Hofladen eingekauft. Das anschließende Mittagessen im Restaurant Schweinsbräu war selbstverständlich mit hofeigegen Erzeugnissen zubereitet und sehr schmackhaft.

Nach dem Essen ging es dann bereits zügig heimwärts, denn wir mussten uns ja noch auf die Oldtimer-Ausstellung am nächsten Tag vorbereiten. 

2024 - Besuch bei Firma Lentner

 Auch unser zweites diesjähriges "Winterevent" führte uns in den Landkreis, nämlich zum Feuerwehrausrüster Josef Lentner GmbH in Hohenlinden. Was viele Leute nicht wissen: die meisten LKW-Hersteller (MAN, Mercedes, IVECO, SCANIA etc.) stellen keine Feuerwehrfahrzeuge her. Sie liefern auf Feuerwehrausrüstung spezialisierten Unternehmen Fahrgestelle incl. Motoren, die dann bei diesen Unternehmen zu Feuerwehrfahrzeugen komplettiert werden.

Bei einer interessanten Führung erfuhren wir bei Lentner alles über die verschiedenen Typen wie Drehleiterfahrzeug, Tankfahrzeug, Geräteträger und die spezielle Lackierung mit fluoreszierender oder reflektierender Lackierung bzw. Beklebung. Aus Gewichts- und Korrosionsgründen sind die Aufbauten in der Regel aus Aluminium oder Edelstahl und müssen natürlich viele Sicherheitsnormen und -vorschriften erfüllen. Sehr stolz ist das Unternehmen auch auf seine Exporte bis nach China und technische Eigenentwicklungen wie seine wartungsfreien Löschwasserpumpen.

Auf die Frage, wieso man sich gegenüber größeren Wettbewerbern gut behaupten könne, erfuhren wir, dass fast jedes Feuerwehrfahrzeug eine Einzelanfertigung sei. Das ist zum Teil örtlichen, geografischen und klimatischen Bedingungen, aber auch den möglichen Eitelkeiten der auftraggebenden Gemeinden geschuldet! Und für solche Einzelanfertigungen sind kleine Unternehmen eben oft besser geeignet.

Die dem Besuch bei Fa. Lentner folgende Mittagsrast war ein besonderes Ereignis: Unser Clubmitglied Josef Neumaier hatte anlässlich seines 85. Geburtstages zur Brotzeit eingeladen. Neben uns waren auch Kameraden benachbarter Feuerwehren zu Gast, was ja auch zu unserem Tagesthema gut passte. 

2024 - Besuch im WIWeB

Auch wenn unsere Oldtimer meistens noch im Winterschlaf warten, heißt das nicht, dass der Club nicht aktiv ist. Jedes Jahr in der Wintersaison unternehmen wir etwas miteinander, meistens Besichtigungen von interessanten Museen, Firmen oder Instituten.

Direkt vor uns in Erding gibt es das Wehrwissenschaftliche Institut der Bundeswehr, das in diesem Februar unser Ziel war. Wer nicht direkt, als Mitarbeiter oder Soldat ,damit befasst ist, ahnt kaum, welche technologischen Aufwendungen getrieben werden, um Soldatinnen und Soldaten im Einsatz zu schützen. Und da geht es nicht nur um kugelsicher Westen, nein, sogar Insektenschutz wird in die Textilien eingearbeitet, um vor Infektionen zu sicher zu sein. Interessant waren auch die verschiedenen Tarnausrüstungen sowie Beschichtungen für Container um Material vor Hitze zu schützen. Das Institut ist mit den modernsten Werkstatteinrichtungen ausgestattet, um auch die außergewöhnlichsten Werkstoffe zu bearbeiten. Leider durften wir nicht fotografieren, was hier aber durchaus verständlich ist.

Der Besuch wurde abgerundet durch eine Mittagsrast im Blumenhof in der Kleingartenanlage am Volksfestplatz in Erding. Alles in allem ein guter Start in die neue Saison.