Aktivitäten 2019

2019 - Frühjahrausfahrt - Rottau/Pocking

Eine für eine Tagesausfahrt relativ lange Strecke war zu bewältigen - etwa 120 km einfach! Daher ging es auch schon gegen 8 Uhr los bei leichtem Nieselregen. Aber nachdem der Scheibenwischertest für alle bestanden war, stieg die Stimmung, denn Oldtimerfahren ist eben bei trockenem Wetter oder Sonnenschein viel schöner.

Unser Ziel war das private Museum für Fahrzeuge, Wehrtechnik und Zeitgeschichte in Rottau. Der erste Eindruck war, dass es sich wohl doch eher nur um ein Militär-Museum handelt, denn der Besucher wird mit einem originalen Panzer schon am Eingang empfangen. Für Zivilisten und die Nicht-gedienten ein riesiges Teil. Auch im Innenhof und den Gebäuden viel Kriegsgerät, Uniformen und die dazu gehörende Dokumentation.

Aber je weiter wir in der Führung durch den Eigentümer des Museums kamen, umso mehr verstand man den zeitgeschichtlichen Teil. Wie wurden z.B. nach dem 2. Weltkrieg Waffen unschädlich gemacht? Ganz einfach: ein Panzer fuhr über Maschinengewehre und andere Ausrüstung und machte sie im wahrsten Sinne des Wortes platt. Auch der oben erwähnte Panzer am Eingang, der dem Museum von der Bundeswehr überlassen wurde, musste ja erst "entmilitarisiert" werden. Wie? Er wiegt jetzt 50 t, weil er schlicht bis zum Rand mit Beton ausgegossen wurde!

Noch interessanter war dann der zeitgeschichtliche Teil über die Umnutzung von Kriegsgerät für zivile Zwecke - "Schwerter zu Pflugscharen". Keiner von uns konnte sich wohl vor dem Besuch vorstellen, was die Menschen in ihrer Not nach dem Krieg an Erfindungsreichtum entwickelten, um aus Stahlhelmen Odelschöpfer oder Nudelsiebe und aus kleinen Behältern Milchkannen oder Essenstöpfe (Henkelmann) zu machen. Wohl einmalig in diesem Museum ist, dass dort für fast alle Teile das Originalteil (vorher) und der daraus entstandene Gebrauchsgegenstand (nachher) gezeigt werden. Zu Recht dauerte die Führung mehr als 1 1/2 Stunden und auch dann hatte man immer noch nicht alles gesehen.

Den Abschluss in Rottau bildete ein gutes Mittagessen in der zum Museum gehörenden Gastwirtschaft. Die Rückfahrt wurde durch einen kurzen Kaffee-Stopp im Bauernhaus-Museum in Massing unterbrochen, danach erfolgte die individuelle Heimfahrt.

2019 - Benefizveranstaltung Altötting

Bereits zum zweiten Mal organisierten Dr. Rudolf Saller und seine Frau Susanne bei strahlendem Sonnenschein in Altötting am Ostermontag ein Benefizkonzert zugunsten der Kinderkrebshilfe BALU des Bayerischen Roten Kreuzes. Zur Aufführung kam das Kindermusical "Karneval der Tiere". Die Veranstaltung wurde bereichert durch eine Gruppe von Lamas vom Erlebnishof Zallinger. Zu bewundern waren außerdem die Rettungshundestaffel des BRK Altötting und die „Kampfkatzen“ von den Kickboxern im TVA Altötting.

Um auch den Eltern und Begleitern etwas bieten zu können, gab es eine Oldtimerausstellung auf dem Vorplatz zum Kultur- und Kongresszentrum, das die Stadt für diesen Zweck kostenfrei zur Verfügung gestellt hatte. Neben anderen Clubs, zum Beispiel aus Regensburg, war auch der Oldtimerclub Erding mit 10 Fahrzeugen vertreten. Als Schirmherr war Rallyeweltmeister Walter Röhrl mit seinem ersten Beifahrer aus der Bavaria-Rallye 1968, Herbert Marecek, aus Regensburg angereist. Die Autogrammstunde des "Meisters" war natürlich sehr gut besucht.

Gespannt waren alle Besucher auf die Gewinne der Tombola. Es gab unter anderem großzügige Einkaufsgutscheine der örtlichen Händlerschaft. Genau so gespannt war aber auch der Veranstalter, ob durch Tombola und Spenden das letztjährige Ergebnis von 5.000 € überboten werden konnte. Den Ausklang der Veranstaltung bildete ein kleiner Korso der Oldtimer mit anschließender Fahrzeugweihe durch Stiftsprobst MSG. Pfarrer Mandl - schließlich war man ja in Altötting !