Aktivitäten 2019

2019 - Sommerausfahrt ins Allgäu

Ausfahrt zum Hymer-Museum, 08. bis 11.08.2019
Für die Organisatoren begann es mit einem GAU - dem größten anzunehmenden Unfall: Ganze 8 Tage vor dem Start mussten wir das Hotel stornieren! Während der Vorbereitung im Herbst 2018 war das Hotel innen und außen im Umbau. Die renovierten Zimmer sind super, das Probeessen ist zufriedenstellend, die Zusage des Management eindeutig. Wenn wir kommen, ist der Umbau abgeschlossen und es gibt genügend Parkplätze am Haus. Also alles in Ordnung. Jetzt aber mussten wir feststellen, dass der Umbau wohl seit dem Herbst stecken geblieben ist. Teile des Außengerüsts sind von Unkraut überwuchert, Baumaterial liegt im Hof, von Parkplätzen am Haus keine Spur. Stress pur. Zum Glück fanden wir - trotz Ferienzeit - in Ottobeuren mit dem Parkhotel Maximilian angemessenen Ersatz. Ärgerlich war natürlich, dass 6 von 7 Strecken umgeplant werden mussten, aber das war ja kein Stress mehr sondern nur Arbeit.
 
So konnte also die Fahrt am 08.08. wie geplant losgehen. Start wie üblich am Hallenbad in Erding, mittäglicher Zwischenstopp am Gasthof Untere Mühle in Schwabmühlhausen. Eine urig ausgestattete Wirtschaft mit angenehmen Sitzmöglichkeiten drinnen und auf der teilweise überdachten Terrasse. Das Essen wurde allseits gelobt, ebenso wie die freundliche Bedienung. Die Fahrt ging dann weiter zum "Maximilian", wo wir für 3 Nächte bleiben sollten. Auch hier großes Lob für die Qualität der Speisen und die Aufmerksamkeit der Bedienung.
 
Da wir recht früh am Nachmittag ankamen, nutzten viele von uns die Zeit für einen Spaziergang durch Ottobeuren zum Kaffeetrinken oder die Besichtigung der prächtigen Basilika des Benediktiner-Klosters oder beides.
 
Am Freitag ging die Fahrt von Ottobeuren nach Uhldingen-Mühlhofen am Bodensee zum Auto&Traktor-Museum. Viele von uns waren von der Fülle der Exponate (Teile davon vom ehemaligen Fritz B. Busch-Museum) fast erschlagen. Die präzisen Beschreibungen zu den Exponaten sind vorbildlich. Aber auch für nicht so auto-affine Besucher ist dieses Museum interessant. Da viele Exponate in einen zeitlichen und technischen Zusammenhang gestellt wurden, gibt es neben Autos und Traktoren eine Unzahl von geordnet ausgestellten Acker-, Garten- und Haushaltsgeräten. Angenehm war für uns auch, dass man im Jägerhof, dem in das Museum integrierte Restaurant, sehr gut speisen kann.
Der Samstag war dem eigentlichen Anlass der Reise gewidmet, nämlich dem Hymer-Museum in Bad Waldsee. Auch heftiger Regen hielt uns natürlich nicht davon ab, unser Zeil anzusteuern. Es ist nicht hoch genug loben, dass ein Hersteller von Wohnwagen und Wohnmobilen ein eigenes Museum betreibt, das nicht nur die eigene Vergangenheit sondern die gesamte Geschichte von Camping und Wohnwagen zeigt, einschließlich vieler Fremdfabrikate! Ein besonderes Highlight unter den vielen Veranstaltungen im Hymer-Museum ist allerdings das zweite Wochenende im August, an dem Hymer jeweils "Summertime", ein Treffen von klassischen Wohnwagen, Wohnmobilen und "gewöhnlichen" Oldtimern veranstaltet. Eine Vielzahl an Gästen von Fiat Topolino mit Wohnanhänger bis zum luxuriösen Reisemobil aus früheren Zeiten komplettierten für zwei Tage die wunderbare, nach Themen organisierte Ausstellung des Museums. Abgerundet wurde das Ganze mit Catering-Service für die Besucher, zum Thema passender Musik und einem Restaurierungs-Seminar für Eriba-Wohnanhänger.
 
Der Sonntag war der Rückfahrt gewidmet, wieder über kleinste Sträßchen mit bis zu 15% Steigung bzw. Gefälle und viel Landschaft. Die Mittagspause fand im Gasthof Heinzinger in Maisach-Rottbach statt und ist als Geheimtipp für gutes Essen sehr zu empfehlen. Ganz zum Schluss gab es dann noch den für einige Teilnehmer unverzichtbaren Einkehrschwung in Dachau im Café Weißenböck, in der Region bekannt als eine hervorragende Bäckerei und Konditorei.

2019 - Frühjahrausfahrt - Rottau/Pocking

Eine für eine Tagesausfahrt relativ lange Strecke war zu bewältigen - etwa 120 km einfach! Daher ging es am 27.04. auch schon gegen 8 Uhr los bei leichtem Nieselregen. Aber nachdem der Scheibenwischertest für alle bestanden war, stieg die Stimmung, denn Oldtimerfahren ist eben bei trockenem Wetter oder Sonnenschein viel schöner.

Unser Ziel war das private Museum für Fahrzeuge, Wehrtechnik und Zeitgeschichte in Rottau. Der erste Eindruck war, dass es sich wohl doch eher nur um ein Militär-Museum handelt, denn der Besucher wird mit einem originalen Panzer schon am Eingang empfangen. Für Zivilisten und die Nicht-gedienten ein riesiges Teil. Auch im Innenhof und den Gebäuden viel Kriegsgerät, Uniformen und die dazu gehörende Dokumentation.

Aber je weiter wir in der Führung durch den Eigentümer des Museums kamen, umso mehr verstand man den zeitgeschichtlichen Teil. Wie wurden z.B. nach dem 2. Weltkrieg Waffen unschädlich gemacht? Ganz einfach: ein Panzer fuhr über Maschinengewehre und andere Ausrüstung und machte sie im wahrsten Sinne des Wortes platt. Auch der oben erwähnte Panzer am Eingang, der dem Museum von der Bundeswehr überlassen wurde, musste ja erst "entmilitarisiert" werden. Wie? Er wiegt jetzt 50 t, weil er schlicht bis zum Rand mit Beton ausgegossen wurde!

Noch interessanter war dann der zeitgeschichtliche Teil über die Umnutzung von Kriegsgerät für zivile Zwecke - "Schwerter zu Pflugscharen". Keiner von uns konnte sich wohl vor dem Besuch vorstellen, was die Menschen in ihrer Not nach dem Krieg an Erfindungsreichtum entwickelten, um aus Stahlhelmen Odelschöpfer oder Nudelsiebe und aus kleinen Behältern Milchkannen oder Essenstöpfe (Henkelmann) zu machen. Wohl einmalig in diesem Museum ist, dass dort für fast alle Teile das Originalteil (vorher) und der daraus entstandene Gebrauchsgegenstand (nachher) gezeigt werden. Zu Recht dauerte die Führung mehr als 1 1/2 Stunden und auch dann hatte man immer noch nicht alles gesehen.

Den Abschluss in Rottau bildete ein gutes Mittagessen in der zum Museum gehörenden Gastwirtschaft. Die Rückfahrt wurde durch einen kurzen Kaffee-Stopp im Bauernhaus-Museum in Massing unterbrochen, danach erfolgte die individuelle Heimfahrt.

2019 - Benefizveranstaltung Altötting

Bereits zum zweiten Mal organisierten Dr. Rudolf Saller und seine Frau Susanne am Ostermontag, 22.04., bei strahlendem Sonnenschein in Altötting am Ostermontag ein Benefizkonzert zugunsten der Kinderkrebshilfe BALU des Bayerischen Roten Kreuzes. Zur Aufführung kam das Kindermusical "Karneval der Tiere". Die Veranstaltung wurde bereichert durch eine Gruppe von Lamas vom Erlebnishof Zallinger. Zu bewundern waren außerdem die Rettungshundestaffel des BRK Altötting und die „Kampfkatzen“ von den Kickboxern im TVA Altötting.

Um auch den Eltern und Begleitern etwas bieten zu können, gab es eine Oldtimerausstellung auf dem Vorplatz zum Kultur- und Kongresszentrum, das die Stadt für diesen Zweck kostenfrei zur Verfügung gestellt hatte. Neben anderen Clubs, zum Beispiel aus Regensburg, war auch der Oldtimerclub Erding mit 10 Fahrzeugen vertreten. Als Schirmherr war Rallyeweltmeister Walter Röhrl mit seinem ersten Beifahrer aus der Bavaria-Rallye 1968, Herbert Marecek, aus Regensburg angereist. Die Autogrammstunde des "Meisters" war natürlich sehr gut besucht.

Gespannt waren alle Besucher auf die Gewinne der Tombola. Es gab unter anderem großzügige Einkaufsgutscheine der örtlichen Händlerschaft. Genau so gespannt war aber auch der Veranstalter, ob durch Tombola und Spenden das letztjährige Ergebnis von 5.000 € überboten werden konnte. Den Ausklang der Veranstaltung bildete ein kleiner Korso der Oldtimer mit anschließender Fahrzeugweihe durch Stiftsprobst MSG. Pfarrer Mandl - schließlich war man ja in Altötting !